B-M BürgerFraktion Marl
28 Okt 2021
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>>> Pressemitteilung vom 11.10.2021 <<<
 
Nach wochenlangen parteiinternen Querelen ist es jetzt Fakt, die ehemalige AfD Ratsfrau, und Gründerin des AfD-Stadtverbands Marl ist bereits am Dienstag aus der Alternative für Deutschland ausgetreten. Auch ihr Ehemann Wilfried Labsch hat die Partei verlassen: „Nach den zuletzt nur noch peinlichen und für die AfD insgesamt blamablen Vorkommnissen der letzten Wochen war es aus unserer Sicht die einzig logische Konsequenz. Persönliche Angriffe, noch dazu teilweise öffentlich vorgetragen, sind für mich keinesfalls Bestandteile einer seriösen Kommunalpolitik. Ich kann nicht länger tatenlos zusehen, wie meine Ehefrau permanent mit übelsten Beleidigungen aus der untersten Schublade der Niveaulosigkeit traktiert wird.“
 
Ilona Labsch selbst sieht das ganz genauso, schließlich habe sie viele Jahre ehrenamtliche Aufbauarbeit geleistet, u.a. als Schatzmeisterin im Kreisvorstand: „In der Politik muss man nicht unbedingt mit Dankbarkeit rechnen. Allerdings stehe ich für persönliche Angriffe auf einem derart unterirdischem Niveau keinen Tag länger zur Verfügung“
In der Quintessenz bedaure man diese negative Entwicklung außerordentlich, allerdings habe man zuletzt keine andere Option mehr gesehen: „Wir haben bereits vor vielen Wochen die übergeordneten Parteigliederungen sowie das Landesschiedsgericht um Hilfe angerufen. Leider hat der Landesvorstand erst Anfang des Monats einen Termin zu einem klärenden Gespräch anberaumt. Da war das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen.“
 
Die Herren Schwabach und Zacharias von der AfD-Ratsfraktion Marl hätten im Rahmen des Gesprächs die letzte Chance auf eine Wiederherstellung des Urzustands einer gemeinsamen AfD-Fraktion vertan, so der Ratsherr Wilfried Labsch: „Bei einer Ehe würde man wohl von unüberbrückbaren Differenzen sprechen. Man hatte mich sogar vor den Kadi gezerrt, auch wenn die Klage dann zurückgezogen wurde, damit Herr Schwabach nicht noch höhere Gerichtskosten zu zahlen hat.“
 
Auch an dem Sprecher des Kreisverbands Recklinghausen, Lutz Wagner, lässt das Ehepaar Labsch kaum ein gutes Haar: „Außer ein paar Lappalien gab es überhaupt keine Gründe für solch einen vernichtenden Streit. Deshalb glauben wir, dass die Querelen von außerhalb Marls an den Stadtverband und die Ratsfraktion herangetragen wurden.“
Beim Kreissprecher Lutz Wagner vermisse man hauptsächlich die kommunalpolitische Debatte und die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner: „Im Kampf mit dem Parteifreund fühlt sich Herr Wagner entsprechend seinen Fähigkeiten und Neigungen offensichtlich deutlich besser aufgehoben. Aber das ist nur unser persönlicher Eindruck.“
 
Hier der Zeitungsartikel vom 11.10.2021 - Zum Zeitungsartikel