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Sachkundiger Bürger der AfD-Fraktion in Gelsenkirchen auf offener Straße angegriffen!

 

Am Dienstag den 05.04.2021, gegen 17:20 Uhr, befand sich D. Dorka, Sachkundiger Bürger im Gelsenkirchener Ausschuss für Bildung, zusammen mit einer Referentin der Ratsfraktion auf dem Heimweg über die Bahnhofstraße Gelsenkirchen. Dabei wurde der 22jährige ohne Vorankündigung, verbal und körperlich angegriffen. Der Täter, ein junger Mann mit Joggingjacke, riss Dorka fast zu Boden. Dabei entwendete der Täter einen AfD-Anstecker, der am Sakko des Geschädigten befestigt war.

Dorka:“Jemand schrie uns beide an, wir seien AfD-Hurensöhne. Als ich mich vom ersten Schreck erholt hatte, bemerkte ich erst den Verlust des Stickers. Den wollte ich auf diese Art und Weise aber nicht hergeben. Deshalb hielt ich den jungen Mann am Ärmel fest.“

Die Referentin ergänzt: „Es folgte eine Schimpfkanonade vom Übelsten, es fielen Worte, die ich an dieser Stelle keinesfalls wiederholen will. Dieser für mich überhaupt nicht nachvollziehbare Hass hat mich sehr geschockt.“

Zum Glück befand sich in unmittelbarer Nähe des Übergriffs gerade eine Polizeistreife. „Die Beamten haben besonnen, jedoch konsequent und kompromisslos eingegriffen und damit wohl Schlimmeres verhindert“ lobt Dorka. Trotzdem sei der Schrecken erst einmal sehr groß gewesen: „Ich habe doch überhaupt nichts gesagt oder getan und auch niemanden provoziert. Wir sind einfach nur friedlich zum Hauptbahnhof gegangen.“

Für Jan Preuß, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Gelsenkirchen sind solche Vorfälle unerträglich: „Gewaltsame Übergriffe gegen Andersdenkende sind hoffentlich immer noch inakzeptabel für alle Demokraten. Als AfD-Mitglied kann man neuerdings jedoch einen anderen Eindruck gewinnen."

Wer der demokratisch legitimierten AfD unter dem Vorwand „Kampf gegen Rechts“ das Recht auf eine differenzierte und gegebenenfalls dem politischen Mainstream widersprechende Meinung absprechen wolle, setze dadurch die durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit aufs Spiel.

 

„Aber wenn selbst die Gelsenkirchener Polizeipräsidentin mit maßlos einseitigen und neutralitätsverletzenden Aussagen bezüglich unserer Partei an die Öffentlichkeit drängt, bereitet sie gleichzeitig den Nährboden für Hass und Hetze und spielt Menschen mit einem gestörten Demokratieverständnis in die Hände, die AfD-Mitglieder als vogelfrei betrachten“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. 

Quelle: AfD-Gelsenkirchen