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Mit einer Demo vor dem Zugang des Rathauses begann der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagnachmittag mit seiner Sitzung.
 
 
Nach einer durch, SPD, CDU, FDP, sowie die Linken, hat man sich für die geplante Bebauung am Jahnstadion ausgesprochen und dem zugehörigen Antrag über einen Flächentausch zugestimmt. Lediglich die AfD, Wählergemeinschaft, Bündnis 90 und der Fraktion für Marl haben gegen den Flächentausch „Stübbenfeld“ gestimmt. Nachdem der Rat, insbesondere auch der Bürgermeister Werner Arndt dem Bürgerantrag aus formalrechtlichen Gründen keine Bedeutung entgegenbrachte, nutzte die „Bürgerinitiative Jahnstadion“ die Möglichkeit einer „Bürgerbeschwerde. Leider ohne großen Erfolg. Somit wird aller Wahrscheinlichkeit wieder ein natürliches historisch gewachsenes Stadtbild, gerade in Zeiten von Klimaschutz in absehbarer Zeit zerstört und keiner weiteren Bedeutung entgegengebracht.
 
So ist bislang noch völlig ungeklärt, wie und wo der massive Eingriff in die Natur ausgeglichen werden kann, bzw. unabdingbar erfolgen soll. Eine eventuelle Aufforstung „Stübbenfeld“ wird es der Aussage von Frau Baudeck (Technische Dezernentin) nicht geben, das hat man unserer AfD Fraktion nach einer Nachfrage bei der Sitzung des HuFA (Haupt und Finanz- Ausschuss) mitgeteilt. Auch Argumente im Sinne von Klimaschutz und dem beschlossenen Klimanotstand konnten nicht dazu beitragen, dem Anliegen der Bürgerinitiative nachzukommen.
 
Mit der Änderung des Regionalplans wird der Weg frei für den vorgesehen Flächentausch und der wahrscheinlichen unvermeidbaren Bebauung im „Jahnwald“.
 
Wilfried Labsch (Fraktionsgeschäftsführer)
Im Auftrag der AfD-Marl Fraktion
 
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